GRUNDSCHULE AN DER FELDBUSCHWENDE
 

Über uns

Kooperation im Stadtteil: 
In dem zur Expo neu entstandenen Stadtteil gab es keine "Trampelpfade" und vertrauten Wege. Darum war es wichtig, dass alle Institutionen im engen Austausch miteinander stehen, um für die Anwohner ein Netzwerk zu entwickeln. Bereits seit Herbst 1998 gibt es Kontakte der Schule zu den Institutionen, die ebenfalls gerade mit ihrer Arbeit im jungen Stadtteil begonnen hatten, wie den Kindertagesstätten und Horten, der ehemaligen Kronsberg-Umwelt-Kommunikationsagentur "KUKA", dem Bürgerforum und dem Kulturzentrum KroKuS. Zusammen mit den benachbarten Grundschulen, der "GS Am Sandberge" und der "GS Beuthener Straße", der IGS Kronsberg und dem damaligen Schulzentrum mit Haupt- und Realschule hatte sich eine Kooperation gefestigt, deren Ziel es ist, ein gut aufeinander aufgebautes und stimmiges Bildungsangebot im Südosten Hannovers zu installieren: BiNe, das Bildungsnetz.

Qualitätssicherung:
Wir präsentieren Ihnen hier die Ergebnisse der Umfragen, die wir 2008, 2010 und 2013 durchgeführt haben: Ihre Kinder und Sie haben jeweils zehn Fragen beantwortet und konnten zusätzlich individuelle Anmerkungen dazu schreiben. Bei der Wertung gab es vier Abstufungen. Beim Elternfragebogen konnten die Fragen folgendermaßen beantwortet werden: „Ich stimme voll und ganz (1) über überwiegend (2) und teilweise (3) bis gar nicht (4) zu“. Beim Kinderfragebogen haben wir die entsprechenden Gesichter gewählt. Die einzelnen Ergebnisse können Sie unter Downloads einer PDF-Datei entnehmen. Allgemein können wir mit einem Wert zwischen „voll und ganz“ bis „überwiegend“ zufrieden doch sehr stolz auf unsere Schule sein! Bei der Umfrage 2010 erhielten wir noch mehr positive Rückmeldungen, bei der Umfrage 2013 konnten wir uns nochmals steigern.

Wir werden uns auch weiterhin auf dieser Grundlage um eine weitere Verbesserung unserer Arbeit bemühen. 

Vom 13.12.2010 bis 16.12.2010 fand bei uns die Schulinspektion statt. Wir arbeiten über Jahre daran, ein hohes Maß an Qualität zu erreichen, zu halten und uns weiterhin zu verbessern. Die Schulinspektion hat uns dabei ein gutes Ergebnis bescheinigt. Eine verkürzte Fassung des Inspektionsberichtes können Sie sich auf unserer WebSite als PDF unter den Downloads anschauen.
In diesem Jahr beabsichtigen wir, uns an der in Niedersachsen und anderen Bundesländern allgemein anerkannten Umfrage SEIS zu beteiligen. Dazu werden wir bei unserer nächsten Schulvorstandssitzung den erforderlichen Beschluss auf die Tagesordnung nehmen. Über alles Weitere informieren wir Sie zeitnah!

 

Elternmitarbeit:
Eltern können sich und ihre Vorstellungen auf vielfältige Weise in die Arbeit der Schule mit einbringen: als Klassenelternvertreter, als Mitglied der Gesamt-, Fach-, oder Klassenkonferenz, im Schulelternrat oder im Förderverein als Helfer im Unterricht (z. B. für Lesegruppen oder Kleingruppenbetreuung), als Mitarbeiter während Projektwochen, Festen, Ausflügen und anderen Veranstaltungen, als eigenständige Anbieter einer Arbeitsgemeinschaft für ein Schulhalbjahr (hier können auch Hobbys oder Berufserfahrung eingebracht werden). Engagierte Mitarbeit von Eltern ist immer möglich und erwünscht. Sie ist Teil unseres pädagogischen Auftrages und hat sich von Anfang an bewährt. Sie eröffnet gleichzeitig die Möglichkeit, auch andere Mitbewohnerinnen und Mitbewohner dieses jungen Stadtteils kennen zu lernen.

Schülermitbestimmung:

Das Schülerparlament der Grundschule an der Feldbuschwende: Im Schülerparlament unserer Schule werden Probleme, Ereignisse aber auch Wünsche der Kinder an die Gestaltung der Schule und des Schulalltags geäußert und beeinflussen zum Beispiel die Auswahl von Spielgeräten auf dem Schulgelände entscheidend. Aus jeder Klasse kommen hierzu ein Mal pro Woche je Klasse zwei Klassensprecher und die Schulleitung zusammen. Von den Ergebnissen wird ein Protokoll erstellt und im Forum ausgehängt. Zudem berichten die Klassensprecher in ihren Klassen, was besprochen wurde.

Das Schulgelände:
Das Schulgelände bietet den Kindern in den Pausen Aufenthaltsmöglichkeiten auf dem Hof oder im Garten. Auf dem Hof und im Garten können sich die Schüler aus einer selbst organisierten Ausleihe Sport- und Spielgeräte für die Pause holen. Der Garten wurde von Landschaftsplanern unter ökologischen Gesichtspunkten entworfen und bietet den Kindern eine Vielzahl an natürlichen Erfahrungsräumen. Hier können sie u. a. an einem selbst gestalteten Teich die Jahreszeiten hautnah erleben. Tischtennisplatten, Krökeltische und eine weitere selbst organisierte Spielausleihe im Eingangsbereich und im Forum bieten zusätzliche Alternativen, um die Zeit in den Pausen sinnvoll zu verbringen. In mehreren Leseecken gibt es außerdem die Möglichkeit, sich zurückzuziehen und zu entspannen. Auf dem Schulhof (vor der Schule) wurde in den Osterferien 2009 ein Verkehrsübungsplatz eingerichtet, der den Kinder von Klasse 1 bis 4 zur Verfügung steht und in einem Schonraum spielerisch das Verkehrsgeschehen näher bringen soll. Geübt werden kann hier zu Fuß, mit Rollern und Fahrrädern.

Die Fachräume:
Die Schule verfügt über einen Musikraum mit Bühne, einen Werkraum, eine Küche, eine Cafeteria, einen Raum für die Beratungslehrerin und einen Streitschlichter- sowie einen Computerraum. In der schuleigenen Bibliothek können die Schülerinnen und Schüler nicht nur unterrichtsbegleitend schmökern, sondern sich auch Bücher ausleihen. Ein großes, lichtdurchflutetes Forum bietet Raum für schulische Veranstaltungen, für den Sportunterricht steht neben einer teilbaren Sporthalle auch das Außengelände zur Verfügung. Die hellen Klassenräume mit ihren großen Fensterflächen haben alle einen direkten Zugang zum Schulgarten. Auch die Nischen der Flure werden als Lernräume in den Unterricht mit eingebunden. Sie eignen sich gut für Kleingruppenarbeiten.

Unterricht-Organisation, Planung und Betreuung (VGS):
Verlässliche Grundschule: Ihr Kind wird täglich um 8.00 Uhr in die Schule kommen und vier Unterrichtsstunden erhalten. Dann kann es nach Hause gehen oder bis 13.00 Uhr an einer kostenlosen Betreuungsstunde teilnehmen. Im 1. Schuljahr haben die Kinder 20 Stunden, im 2. Schuljahr 22 Stunden Unterricht und im 3. und 4. Schuljahr sind es 26 Stunden in der Woche.

Seit dem Sommer 2003 ist die Schule (wie inzwischen alle Grundschulen) "verlässliche Grundschule". Der Unterricht an unserer Schule beginnt um 8.15 Uhr. Für die 1. und 2. Klassen ist eine Unterrichtsversorgung bis 12:00 Uhr garantiert, eine kostenlose Betreuung bis 13:00 Uhr kann auf Wunsch ermöglicht werden. Die Ganztagsbetreuung findet bis 17:00 Uhr statt. Weitere Informationen finden sie unter der Rubrik Ganztagsschule.

In allen Klassen gibt es Unterrichtsmethoden, wie Tages- oder Wochenplanarbeit, Stationenlernen, Werkstattunterricht, freie Arbeitsformen, Einsatz neuer Technologien usw.. Diese prägen auch unsere Arbeit als Lehrerinnen und Lehrer und werden ständig in unsere Weiterarbeit einbezogen. Der Religionsunterricht wird aus pädagogischen Gründen für unsere Schülerinnen und Schüler verschiedener Religionsgemeinschaften im 1. und 2. Jahrgang gemeinsam erteilt. Im 3. und 4. Jahrgang bieten wir neben evangelischem und katholischem Religionsunterricht für alle anderen Kinder Unterricht in "Philosophie" an.

Umweltbildungskonzept:
Zusammen mit den oben angeführten Nachbarschulen haben wir mit der Entwicklung eines gemeinsamen Umweltbildungskonzeptes begonnen. Dieses bildet innerhalb unseres Schulprogramms einen Schwerpunkt, der ständig weiterentwickelt wird. Gemeinsam mit den Kindern und ihren Eltern wollen wir eine lebenswerte Zukunft erhalten und gestalten. Wir haben die Chance, Möglichkeiten, die sich im Stadtteil bieten, optimal zu nutzen und die Arbeit der verschiedenen Einrichtungen aufeinander aufzubauen und zu vernetzen. Für den Zeitraum 2002-2014 wurde die Schule "für das besondere Engagement zur nachhaltigen Verbesserung der Schulumwelt und als Umweltschule Europas" zertifiziert.

Projekt Schulkiosk:
Der Kiosk der GS an der Feldbuschwende öffnet jeden Tag in der ersten großen Pause. Der Kiosk wird durch die Kiosk-Ag betrieben. Je drei Kinder der Kiosk-Ag kümmern sich in einer Pause um die Vorbereitung der Lebensmittel, den Aufbau des Kiosks und den Verkauf.
"Ökolino" haben die Kinder unseren Schulkiosk genannt. Wir wollen möglichst gesunde ökologisch angebaute Produkte anbieten. Bei uns gibt es bunte Gemüsetüten, Äpfel und Obst der Saison, Reiswaffeln, Popcorn, Vollkornbrot mit Quark, Nüsse, Müsliriegel und einiges mehr. Das Angebot wechselt je nach Nachfrage und Jahreszeit. Seit einiger Zeit verfügt der "Ökolino"-Kiosk über einen bunten Verkaufswagen. Bei gutem Wetter steht der Wagen voll geladen mit leckeren Sachen auf dem Schulhof. Wenn es regnet oder kalt ist, wird innen vor der Kiosk-Küche verkauft.
Unsere Ein-Euro-Kräfte unterstützen die Kinder wo es geht. Mit stets guter Laune und viel Verständnis helfen sie jeden Tag im Kiosk. Sie kümmern sich um den Einkauf, helfen bei der Vorbereitung, beim Abbau und sie backen und kochen. Auch beim Verkaufen schauen sie über die Schulter der jungen Kiosk-Verkäufer, denn nicht jeder ist schon sicher im Rechnen.
Gewinn wollen wir mit unserem "Ökolino"-Kiosk nicht machen. Alle Produkte sind preiswert, so dass jedes Kind sich einen Besuch beim Kiosk leisten kann. Die Lebensmittel kosten höchstens dreißig Cent, aber weil es so gut schmeckt, kaufen viele Kinder gleich ihr Schulfrühstück beim "Ökolino".

Die Arbeitsgemeinschaften:
Die Arbeitsgemeinschaften finden an der "Grundschule an der Feldbuschwende" jahrgangsübergreifend statt. Ab der 3. Klasse können sich die Schüler je nach Interessengebiet pro Halbjahr für eine AG entscheiden. Angeboten werden hier zum Beispiel Schulchor, Mediation (Streitschlichterausbildung über ein Schuljahr), Kochen, Arbeiten mit Ton, Theater, Yoga, und auf Wunsch der Elternschaft nach der letzten Umfrage verschiedene Sportarten. Innerhalb ihrer Ausbildung als Erzieher bieten auch Schülerinnen und Schüler der Alice-Salomon-Schule regelmäßig AGs an unserer Schule an. Wir freuen uns immer über Eltern, die Interesse und auch die Zeit haben, für ein halbes Jahr selbst eine AG zu leiten.
Inzwischen hat sich auch die verpflichtende Computer-AG für alle Kinder des 3. Jahrgangs bewährt. Dort werden Grundkenntnisse in Hard- und Software vermittelt, anschließend sind die Kinder befähigt, allein am Computer im PC-Raum zu arbeiten. Freiwillige Zusatz-AGs sind z.B. der Chor und Hockey.